Wiederbewaldung des Ober-Olmer Wald

Text der Hinweistafel im Rahmen des Förderprojekts "Aufforstung des Ober-Olmer Waldes" im August 2015

Aufgabe und Förderung durch die Sylvia und Hubert Schneider-Gedenkstiftung für Natur- und Tierschutz

Rheinhessen gehört zu den waldärmsten Landschaften Deutschlands. Der Anteil des Waldes an der Gesamtfläche beträgt weniger als 5 Prozent, und einigen Gemeinden Rheinhessens sind sogar nahezu waldfrei. Darum kommt den verbleibenden Wäldern dort, und besonders in der Umgebung der Landeshauptstadt Mainz, große Bedeutung für den Erhalt von Flora und Fauna zu.

Ein Ziel des Forstamtes Rheinhessen ist es daher, im Bereich des Ober-Olmer Waldes auf 32ha (32.000m2) ehemals landwirtschaftlich genutzter Fläche wieder neuen Wald anzulegen.

Die "Sylvia und Hubert Schneider-Gedenkstiftung für Natur- und Tierschutz" mit Sitz in Mainz hat sich dort an den Kosten der Wiederbewaldung von drei Parzellen mit insgesamt 5.204m2 beteiligt. Denn gerade der Ober-Olmer Wald mit seiner Fläche von 350ha (350.000m2) hat eine wichtige Funktion als Erholungswald für die Mainzer Bevölkerung, wie auch für die der umliegenden Gemeinden im Landkreis Mainz-Bingen.

Mainz/Essenheim/Ober-Olm, im August 2015

Dr. Gerhard Hanke, Forstdirektor und Leiter des Fortsamtes Rheinhessen


 

 

 Navigation